Nach seiner Rückkehr 2 Jahre später konnte er in der hiesigen Art mit Pferden umzugehen keine Freude finden und so musste das Hobby den beruflichen Interessen weichen. Erst als seine Frau das besagte Rennpferd Prospekt kaufte und mit den Vorurteilen gegen Rennpferde konfrontiert wurde, stieg er wieder ein. Für ihn als Unternehmensberater war es erschreckend, wie in der Perdeszene sich so viele Menschen mit Halb- oder Scheinwissen als sogenannte Fachleute oder Trainer präsentieren! Gegen die Ratschläge alle Fachleute setzte er sich auf dieses Pferd und war von der ersten Minute an begeistert. Nach nur einem Monat konnte das Rennpferd am langen Zügel in einem Western-Trail-Parkur präsentiert werden!
Die Faszination Vollblut hatte von ihm Besitz ergriffen.
Der Besuch des Zuchtgestütes, in dem Prospekt aufgezogen wurde und der erste Kontakt zu den großen Besitzern und Züchtern setzten den Virus. Der Galopprennsport erwies sich völlig anders, als der Volksmund behauptet. Fachkompetenz geht vor Reichtum und Tierschutz vor Gewinn! Kollegialität und Hilfsbereitschaft sind eine Selbstverständlichkeit (natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe). Im Dezember 1997 legte Herr Sibbert die Besitzertrainerpfüfung ab und konnte nach 6 Jahren Arbeit als Besitzertrainer die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister Bereich Galopprenntraining ablegen.






